Wenn „smart“ nicht im wesentlichen mit digitalen Lösungen verbunden ist, was ist dann dessen Bedeutung? In alten Klassikern zu stöbern, macht Sinn, weil sie häufig Orientierung geben und auf grundlegende Bausteine hinweisen. So gibt es beeindruckende Vordenker, die bereits smart dachten, als der Begriff noch nicht so einseitig digital besetzt war. Zu diesen smarten Vordenkern gehört die Kanadierin Jane Jacobs, bereits 2006 verstorbene international bekannte Urbanistin und Stadtplanungskritikerin. Mit ihrem bekannten Werk „The Economy of Cities“ (1970) widmete sie sich der Frage, was die Basis der Entwicklung von Orten und Städten ist. „Dynamische Orte erfinden sich stetig neu“ ist einer ihrer Thesen. Eine andere These: Jede Stadt war einmal klein, aber im Unterschied zu kleinen Orten, die auch klein bleiben, unterscheidet sich jeder wachsende Ort darin, dass er selbst neue Lösungen für aufkeimende Probleme entwickelt. Was bedeutet dies für kleiner Städte und ländliche Räume, ist die Fragestellung, die wir im weiteren reflektieren. Wir vergleichen die Systembeschreibungen von Jacobs und wenden sie auf die Dynamik in ländlichen Räumen an.
Source: https://centerforthelivingcity.org
„„Smarte“ Vordenker: Jane Jacobs und das Gefangenendilemma vieler (kleinerer) Orte“ weiterlesen